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  • Fabia Zermin

Die Lotusgeburt

Benannt nach Claire Lotus Bay handelt es sich bei der Lotusgeburt um um ein Geburtsritual, bei dem das Neugeborene Kind durch eine intakte, also nicht durchtrennte Nabelschnur mit der Plazenta in Verbindung bleibt. Hier findest du mehr Infos zu diesem Ritual.



Wenn man das Wort 'Lotusgeburt' zum ersten Mal hört, könnte man meinen, dass es sich dabei um eine Geburtsposition oder etwas ähnliches handelt. Wie bereits erwähnt handelt es sich bei der Lotusgeburt jedoch um eine Form der Abnabelung nach der Geburt, und zwar dass sich das Kind sozusagen selber abnabelt. Die Entscheidung, wann das Kind bereit ist, seine Plazenta loszulassen, seinen Begleiter und Versorger über 9 Monate, wird dem Kind überlassen. Die Nabelschnur wird nicht durchtrennt und das Kind löst sich von der Plazenta indem die Nabelschnur vom Nabel abfällt. Dies kann zwischen 4 und 10 Tagen dauern, je nachdem, wann dein Kind bereit ist, den Schritt zu gehen, ohne diese Urverbindung in der Welt zu sein.

Wie du vielleicht bereits spürst: dieses Geburtsritual ermöglicht deinem Kind, ganz sanft auf dieser Welt zu landen. Um die Plazenta zu konservieren wird sie nach der Geburt mit Salz und verschiedenen Kräutern konserviert, eingepackt, und in eine Plazentatasche gelegt. Diese befindet sich dann, bis das Kind sich abnabelt, in unmittelbarer Nähe deines Neugeborenen. Die Plazenta wird täglich gesalzen und gepflegt.

Die Plazenta ist ein faszinierendes Organ, das durch sein Dasein erst ermöglicht, dass dein Kind wächst und gedeiht. Sie ist die Verbindung zwischen dir und deinem Kind. Und: sie ist genetisch 100% dein Kind! Nichts und niemand ist das oder wird das je sein, ausser dein Kind hat einen eineiigen Zwilling. Die Lotusgeburt ermöglicht es, die Trennung von Kind und Plazenta bewusst, langsam und ehrfürchtig zu vollziehen.


Vorteile einer Lotusgeburt:


  • Dein Kind bekommt sämtliche Nährstoffe, die dein Körper bzw die Plazenta ihm oder ihr zugute kommen lassen will

  • du lässt deinem Kind Zeit, in seinem eigenen Tempo auf dieser Welt zu landen

  • du beschäftigst dich aktiv, durch die Pflege der Plazenta, mit ihr.

  • dadurch, dass dein Kind und die Plazenta miteinander verbunden sind, kommt viel mehr Ruhe ins Wochenbett: durch das herausfordernde Handling wird das Kind nicht unnötig aufgenommen, herumgereicht etc .


Weiter Vorteile der Lotusgeburt und des späten Durchtrennens der Nabelschnur: (Robin Lim, CPM, veröffentlicht in „Midwifery Today“, Sommer 2001 Nummer 58)

  • Geringere Gefahr einer Anämie, da das Baby einen höheren Eisenspeicher bekommt

  • Weniger Atemnot-Syndrom, besonders für Frühgeburten kann das lebensrettend sein

  • Geringere Gefahr von Hirnschädigungen (z.B. Autismus, Schizophrenie)

  • Das Baby bekommt mehr mütterliche Antikörper

  • Das Baby hat automatisch einen höheren und stabileren Blutdruck

  • Geringerer Bedarf an Bluttransfusionen für Frühgeborene

  • Geringere Gefahr von Organschäden bei Frühgeborenen

  • Verbesserte kindliche Nieren- und Blasenfunktion

  • Mehr Nährstoffe, Vitamine, Mineralien usw. für das Baby

  • Höherer Anteil an Stammzellen im kindlichen Blut


Gerne unterstütze ich dich dabei, eine Lotusgeburt für dein Kind zu ermöglichen. Dafür besuche ich euch früh im Wochenbett, unterstütze euch bei der Konservierung und Pflege der Plazenta und versorge euch mit allem materiellem und Wissen, das ihr braucht. Gerne darfst du mich hierfür kontaktieren.




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